Segelechse oder Segeldrache      Gattung Hydrosaurus

Indo2

Segelechsen leben auf dem indoaustralischen Archipel , den Philippinen und angeblich auch auf Neuguinea .                        Ich habe mir einmal die Arbeit gemacht und die gesicherten Fundorte der Tiere farblich dargestellt ( immer vorausgesetzt , die Leute meinten auch die richtige Art ) :

Fraglos absolut gesichert die Philippinische Segelechse ( pustulatus ), die ausschließlich auf den Philippinen vorkommt . Mindanao hat wohl die größten Vorkommen . Auf den Philippinen werden Segeldrachen auch für den Verzehr gefangen .

Die Molukken Segelechse ( weberi ) kommt hauptsächlich auf der Insel Halmahera vor , wurde aber auch schon im Norden von Celebes gefunden .

Die Ambon Segelechse ( amboinensis ) , trägt den Namen von ihrem ersten Fundort ( Schlosser 1768 ) . Die Hauptverbreitung scheint aber auf den Inseln Ceram und Buru zu liegen . Nördlich der Insel Ceram , auf Sulawesi und an der Westküste von Sorong sind die einzigen , mir bekannten Fundstellen von microlophus .Dort kommen aber auch amboinensis vor .Die Tiere sollen sich sehr ähnlich sein .

Diese Echsen stellen mit einer Länge von über 1m die größten Vertreter in der Familie der Agamen dar . Ausgewachsene männliche Tiere mit einer Länge von 120cm sind keine Seltenheit . Die durchschnittliche Größe bei Männchen liegt bei 90-110cm ( davon Kopf/Rumpf 30-38cm ) . Bei weiblichen Tieren 75-90cm ( Kopf/Rumpf 25-30cm ) . Nach meinen Erkenntnissen ist pustulatus die Größte der 3 bekannten Arten .Bei allen mir bekannten Haltern und Berichten des Senkenberg Institut sind männliche Tiere unter 110 cm selten . Selbst Weibchen weisen oft Größen von über 1m auf . Die kleinere dürfte wohl amboinensis sein , da bisher keine Größenangaben über 110 cm aufgetreten sind . Weberi´s liegen , was die Größe betrifft ,nach meinem Kenntnisstand irgendwo in der Mitte .                                                                 Wie der Name Hydrosaurus ( Wasserdrache ) schon vermuten läßt , leben die Tiere in unmittelbarer Nähe von Gewässern . Dichtes Astwerk der Uferbepflanzung bildet ihren Lebensraum . Die Tiere leben in Gruppen zusammen ( Maren Gaulke 1989 ) . Die Gruppen bestehen aus einem adulten Männchen sowie mehreren adulten Weibchen und auch juvenilen Tieren .                                          Jungtiere leben in Gruppen fast ausschließlich am Boden . Woraus man schließen kann , daß sie sich hauptsächlich von tierischer Kost ernähren .

Man kann derzeit von

amboinensis

beschrieben von

 

pustulatus

beschrieben von

 

weberi

beschrieben von

drei Arten ausgehen : Immer wieder tauchen auch verschiedene dt. Bezeichnungen auf . Ich habe einmal die verschieden Bezeichnungen zu dem jeweiligen Tier gestellt . Die wohl richtige Bezeichnung ist in Rot geschrieben und unterstrichen .

Ambon- oder Malaysische Segelechse

Schlosser 1768

Philippinische Segelechse

Escholtz 1829

Weber´s -oder Molukken - oder Indonesische Segelechse

Barbour 1911

kopf

1,0 amboinensis

pustulatus

1,0 pustulatus

weberi 1

1,0 weberi

Der Artstatus ist immer noch umstritten , allerdings sollen Genanalysen in Zukunft hier für Klarheit sorgen . Zum Beispiel ist über die von Bleeker 1860 beschriebene Art ( microlophus ) so gut wie gar nichts bekannt - geschweige denn Bilder von diesen Tieren aufzutreiben. Nach Wermuth(1967) und Visser(1984) wird microlophus als Varietät von amboinensis aufgefasst . In Berichten , Veröffentlichungen und Büchern werden immer wieder andere Bilder den jeweiligen Arten zugeordnet . Wie oben bereits beschrieben - pustulatus , die einzig auf den Philippinen vorkommt gilt wohl als gesichert . Es werden aber auch immer wieder pustulatus als amboinensis abgebildet und umgekehrt. Nach intensiven Studium bin ich der Meinung , die Arten ( wenn es denn eigenst. Arten sind ) richtig zugeordnet zu haben . Dies gestaltete sich außerordentlich schwierig , da selbst auf einheimischen Internetseiten die Tiere unterschiedlich abgebildet waren .

Segelechsen besitzen einen Schnauzenkamm , der je nach Art etwas unterschiedlich aussehen kann . Dieser Kamm besteht aus vergrößerten Schuppen .

Ein weiterer Kamm ( Stachelkamm ) zieht sich vom Hinterkopf über den Rücken bis zum Schwanzansatz und geht dort in ein Hautsegel über . Dieser Stachelkamm läuft bei adulten Männchen in Wellenform über den Rücken und ist bei ihnen wesentlich höher ausgebildet als bei den Weibchen .Das Schwanzsegel , daß den Tieren ihren Namen gab und fast bis zur Hälfte des Schwanzes reichen kann , wird bis zu 7cm hoch . Wie schon der Stachelkamm ist auch das Schwanzsegel der adulten männlichen Tiere wesentlich höher . Der Stachelkamm in Kopf- und Nackenbereich ist bei Männchen im Alter von 12-14 Mon. bereits deutlich höher und ausgeprägter als der eines weiblichen Tieres . Die wellige Form erhält der Kamm ab ca. dem 3. Lebenjahr beginnend von der Schulterpartie abwärts . Das Hautsegel beginnt beim Männchen im Alter von ca. 16-24 Monaten deutlich zu wachsen . Aber auch in der Färbung lassen sich die Geschlechter eigentlich leicht unterschieden . Männliche Tiere sind im Kopfbereich und den Extremitäten dunkler gezeichnet als Weibchen . Die Farben sind beim Männchen viel intensiver .

Schon von der Färbung leicht zu unterscheiden , diese beiden Arten  (ev.Unterarten ) . Oftmals werden 0,1 weberi mit pustulatus verwechselt . Das sicherste Unterscheidungsmerkmal sind die hell eingefassten Augen von pustulatus .

1,0 amboinensis

1,0 weberi

0,1 weberi

 

Bei diesem 1,0 pustulatus sieht man sehr schön , den Blauschimmer am Unterkiefer, vergrößerte Schuppen Halsregion & Stachelkamm - sowie das hell eingefasste Auge ,  dies haben nur pustulatus .

1,0 pustulatus

0,1 pustulatus

 

Terrarienhaltung :

Großes Regenwaldterrarium ( mind. 200x120x200/lxtxh ). Besonders die Tiefe des Beckens scheint mir sehr wichtig zu sein , damit sich die Tiere wohl und sicher fühlen . Besonders bewährt hat sich das neue Eckterrarium ( siehe News & Infos ) und sieht wesentlich besser aus wie so langes , großes Terrarium . Segelechsen beißen äußerst selten und setzen sich auch sonst nie in irgend einer Weise zur Wehr .Ihre einzige Verteidigung ist die Flucht . Daher ist die Tiefe des Terrariums wichtig um den Tieren einen Sicherheitsabstand zu vermitteln und ihnen einen Rückzugsraum zu geben . Je tiefer also das Terrarium - desto besser .

Ein beheizter ( 23° - 25°C ) Wasserteil , der mind. 1/3 der Bodenfläche ausmachen sollte , darf nicht fehlen . Die Tiefe des Wasserteils darf schon 30cm betragen .Tags bieten wir den Tieren Temperaturen von 25°-32°C mit mindestens einer lokalen Wärmestelle von bis zu 50°C.

Bild

Deshalb kann auch eine Bodenheizung ratsam sein . Nachts kann die Temperatur auf Werte von 20°-23°C zurück gehen .

Lokale Wärmestelle :                            3cm dicke Steinplatte ,von Lichtquelle angestrahlt , darunter Heizkabel               Temperatur 48°C - hier liegen die Tiere bis zu 30 Minuten

Bild

Als Bodensubstrat hat sich bei mir ein Gemisch aus feinem Kies und feinem , unbehandelten Rindenmulch bewährt . Mischverhältnis 50:50. Ich habe schon mehrfach beobachtet , daß adulte Wasserdrachen kleine Kieselsteine zur Verdauungsförderung aufgenommen haben .    Das Bodensubstrat sollte an seinen tiefsten Stellen ebenfalls mit mind. 30cm Höhe eingebracht werden . Auf Bepflanzung kann man verzichten , da sowieso nur ganz harte Gewächse auf Dauer " überleben " . Ich setze in meine Terrarien , in den Bodengrund ; immer Ficus benjamina ein , schon wegen des Klimas im Becken und als eine Ablagemöglichkeit für die Gelege .Die Pflanzen sind nach einem 1/2 Jahr soweit zerstört , daß ich sie auswechseln muß .Wenn man "echte Pflanzen" einsetzen möchte dann Großblättrige , die werden von den Tieren nicht so angegangen . Gute Erfahrungen habe ich gemacht mit :  Nestfarn(Asplenium ) , Flamingoblume (Anthurium) , Drachenlilie (Dracaena) ,Feigenbaum (Ficus binnendijkii) , Fensterblatt (Monstera deliciosa) und auch Philondendron bipennifolium .Ansonsten können geschickt verteilte Kunststoffpflanzen zur optischen Verschönerung des Terrariums beitragen . Rück- und Seitenwände sollten verkleidet sein . Dies schon aus dem Grund , um den Tieren möglichst viele Klettermöglichkeiten anbieten zu können . Die Segeldrachen sind auch ausgewachsen in der Lage an einer Presskorkplattenwand empor zuklettern . Dies mag sich so leicht anhören , aber adulte Segeldrachen sind schon imposante Tiere , denen man diese Gewandtheit kaum zutrauen mag .

Die gesamte Inneneinrichtung sollte dem Kletterbedürfnis der Tiere angepasst werden . Auch sollte man genügend Versteckmöglichkeiten, im ganzen Terrarium verteilt anbieten . Entweder durch flache Steinplatten am Boden oder Korkröhren , wie im Bild zu sehen , die zu einem " Baumhaus " zusammen gefügt wurden .

Die Luftfeuchtigkeit sollte nach Möglichkeit tagsüber 70% betragen und über Nacht bis auf 90% ansteigen (mittlere Luftfeuchte 80%) . Ich benutze in meinen Terrarien Beregnungsanlagen , die schaltuhrgesteuert , mehrmals täglich kurze Zeit sprühen und erhöhe die Luftfeuchtigkeit abends durch zusätzliches Sprühen .UV-Bestrahlung ist unbedingt nötig .

Die Eingewöhnung der Tiere in ein Terrarium ist meist problemlos . Ich habe auch schon gehört , daß sehr junge Wildfänge sich nur schwer eingewöhnen lassen . Daher ist es vielleicht ratsam , wenn es denn Wildfänge sein sollen , daß die Tiere mind. juvenil sind .     Bei meinen bisherigen Erfahrungen gab es weder mit Wildfängen ( adult ) noch mit Nachzuchttieren ( Jungtiere ) Probleme bei der Eingewöhnung . Meine bisherigen Jungtiere haben sich stets prächtig entwickelt , wichtig ist die absolute Gesundheit der Weibchen bis zur Eiablage ( siehe Zucht ) . Eigentlich bin ich der Meinung , daß bei der Haltung von Reptilien , soweit eben möglich , auf Wildfänge verzichtet werden sollte . Bei der Haltung von Segelechsen kommt man , zur Zeit wenigstens , nicht umhin auf Wildfänge zurück zugreifen , da es noch nicht genügend Züchter gibt die diese schönen und interresanten Tiere anbieten . Ansonsten möchte ich anmerken , daß der Segeldrache schnell zahm wird und auch das Futter aus der Hand nimmt oder von der Pinzette .

Futter & Fütterung :

Segelechsen sind beim Thema Futter & Fütterung absolut pflegeleicht . Am liebsten fressen meine Tiere Fische ( große Stinte ) .         Sie sind auch in der Lage , Fische aus einem Wasserbecken zielsicher heraus zufangen . Hier nur einige Beispiele über die reichhaltige Futterpalette der Segelechsen .                                                                                                              Tierische Nahrung   : Fisch , Muscheln , Krebstiere ,Mäuse(nestjunge Ratten) , alle Arten von Insekten , Zophobas , Regenwürmer , Rosenkäferlarven , Nacktschnecken , Riesenschaben .                                                                                   Pflanzliche Nahrung : Feldsalat , Blattsalat , Löwenzahn ( Blätter&Blüten ) , Klee ( Blätter&Blüten ) , gekochter Naturreis , Äpfel , Bananen , Melonen , Orangen , Mandarinen , Pfirsiche , Pilze ( natürlich ungiftig ) , Spargelspitzen , Erdbeeren , Himbeeren , Weintrauben , Gänseblumen , Dotterblumen , Raps .

Jungtiere und halbwüchsige - füttert man bis zu einem Alter von ca. 18 Mon.- einmal täglich . Ab dann bis zum 3. Lebensjahr - jeden zweiten Tag . Adulte Tiere 3x in der Woche . Ausgewachsene Segelechsen bevorzugen pflanzliche Nahrung , das sollte man bei der Futterzusammenstellung unbedingt berücksichtigen .Natürlich dürfen die Vitamin- und Mineralstoffzugaben auch bei den Segelechsen nicht fehlen um sie gesund zu erhalten . Dies trifft besonders für trächtige Weibchen zu !!

Zucht :

Geschlechtsreife nach ca. 24 Monaten . Die Paarung kann mehrmals im Jahr stattfinden ( Hauptpaarungszeit ist Februar bis April ). Das Männchen nähert sich dem Weibchen durch heftiges Kopfnicken und schütteln des Körpers . Wenn ihn das Weibchen nahe genug an sich heran läßt versucht er in die Nackenpartie des Weibchens zu beißen . Ich habe auch schon öfters beobachtet , daß das Männchen sofort,  ohne Balzverhalten , den Nackenbiss versucht hat . Diese " Annäherungsversuche " blieben stets ohne Erfolg .                   Die Eiablage findet nach 9-11 Wochen statt . Sie erfolgte bei mir immer in die im Bodengrund eingelassenen Blumentöpfe ( ca. 20cm tief in unbehandelte Pflanzerde / gemischt mit Sand ) . Gelegegröße bis ca. 16 Eier ( Ist oft von der Größe des Weibchens abhängig daher meist nur 4-10 Eier ). Bei Ablage maßen die Eier 33-45 mm . Die Zeitigungsdauer bei konstant 29° C beträgt ziemlich genau 90 Tage .Beim Schlupf maßen die Eier ca. 52 -  65 mm. Das größte Ei war bisher 63 mm lang und 38 mm im Durchmesser .Die Jungtiere sind dann bereits 16 - 22 cm lang .Wie bereits beschrieben ist sehr wichtig die absolute körperliche Gesundheit des Muttertieres . Der Vitamhaushalt muß 100%ig stimmen sonst schlüpfen meist nur verkrüppelte Jungtiere , die kurze Zeit danach sterben . Während der Trächtigkeit hat sich bei mir die Zugabe von “Multibionta “ ( 2x wöchentlich ) sehr bewährt .                                                                                                                                     Die Aufzucht der Jungtiere war bei mir bisher völlig problemlos . Bisher habe ich 27 Eier inkubiert - Schlupfrate bis heute 100 % . Nach 3-4 Tagen gehen die Jungtiere dann schon an Futter . Ihrer Größe entsprechend sowohl pflanzliche - wie auch tierische Kost . Bis heute ist noch keines der Tiere erkrankt . Ihr Verhalten ist und war vollkommen normal . Man liest ja oft , daß Jungtiere schlecht an Futter gehen oder ähnliches - kann ich nicht bestätigen . Die Tiere sind sehr ruhig , lassen fast von der Pinzette füttern .

Allgemeine Anmerkungen :

Über den ganzen Blödsinn , der über die Haltung von Segelechsen geschrieben wird und dann auch noch in vielen Sites falsch wiedergegeben wird rege ich mich inzwischen gar nicht mehr so sehr auf . Ich möchte hier nur klarstellen , daß dieser Bericht keine Unwahrheiten enthält oder irgendetwas beschönigt werden soll nur weil ich die Tiere selbst halte und züchte . Die Haltung gestaltet sich eigentlich nur unwesentlich  von der Haltung von Basilisicus , nur das Terrarium sollte doch etwas größer sein .Natürlich gehören Segelechsen , so wie jedes Reptil in die Obhut erfahrener Pfleger . Die Pflege des Terrariums , ist nicht wie oft falsch beschrieben , sehr zeitintensiv . Ganz im Gegenteil . Die Tiere setzen den Kot grundsätzlich ins Wasserbecken ab . Wenn dann dieses Wasserbecken an eine Filteranlage angeschlossen ist , ist dessen Sauberhaltung absolut problemlos . Ich benutze eine selbstgebaute Filteranlage ( Beschreibung & Aufbau , siehe Startseite ) . In meinen Wasserbecken halte ich normale ( billige ) Aquarienfische , Welse und Grundeln , die das Wasserbecken zusätzlich sauber halten . Nur nimmt die Anzahl der Fische , durch die Jagd der Echsen immer schnell ab und ich muß den Bestand wieder auffüllen .      Erwähnenswert ist auch die Tatsache , daß sich die Tiere in der Häutung , die lose Haut selbst herunterziehen . Aber auch andere Tiere aus der Gruppe ziehen lose Hautteile vom Körper des jeweils in der Häutung befindlichen Tieres und fressen die Haut . Man kann dies wie eine Art Häutungshilfe sehen , vollkommen unabhängig von Status innerhalb der Gruppe . So findet man kaum Hautreste im Terrarium .

Es ist schon faszinierend zu beobachten wie sich die Tiere bewegen . Beim Erklettern eines steilen Astes mit glatter Rinde erinnert ihr Klettern an das von Affen . Abwechselnd , gleichzeitig bewegen sie Vorder - und Hinterbeine und erklimmen so , jeden nochso steilen Ast

Das Fütterungsproblem , wie oft fälschlich dargestellt , ist keines . Oft kann man ja lesen , die Tiere benötigten 6 Fütterungen täglich . Dies ist völlig neben der Realität und von Leuten erzählt die absolut keine Ahnung haben und ich behaupte , jeder der in irgendeiner Weise von diesem Bericht abweicht hat niemals Segeldrachen gehalten oder dann unter unwirklichen Bedingungen . Wie oben bereits beschrieben ist eine Geschlechtererkennung ab ca. 60 cm Gesamtlänge leicht möglich . Wie gesagt entspricht die Haltung und die Haltungsbedingungen inetwa den von Basiliscus , nur alles etwas größer . Nur legen die Tiere im allgemeinen ihre Scheu vor Fremden und Unbekannten viel schneller ab und sind deshalb auch in der Haltung eigentlich unproblematisch . Aber wie gesagt , trächtige Weibchen müssen in einer Topverfassung sein , sonst gehen sie selber oder der Nachwuchs ein , Dies erfordert schon eine gewisse Grundkenntnis über Reptilien . Nach erfolgreicher Eingewöhnung , lassen sich diese schönen Tiere sehr gut im richtig eingerichtetem Terrarium halten und züchten .  Über die Lebenserwartung ( keine eig. Erfahrung , habe die Tiere erst 6 Jahre  ) ist sehr wenig bekannt - dürfte aber bei 17-20 Jahren liegen .

 

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Seite eröffnet am : 10.06.02

letztes Up-date am : 25.03.2004